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Kindergärten
helfen Kindergärten
Mehrere
Kindergärten haben sich nach dem Tsunami mit uns
in Verbindung gesetzt. "Wie können wir den
betroffenen Kindern in Sri Lanka helfen?" das war
ihre Frage.
Wir haben ihnen durch einen Bildervortrag die Situationen
des Landes nach dem Tsunami und die Not der Kinder nahegebracht.
Und so hat sich eine hilfreiche Verbindung ergeben.
Die Elterninitiative "Kinderladen" in Solingen
spendet uns jeden Monat einen Betrag, und der Kindergarten
St. Christophorus in Durach (Allgäu) sammelt ebenso
bei seinen Kindern und Eltern eine monatliche Spende.
Mit
diesem Geld können wir in dem von uns erbauten
Kindergarten in Kahawa an fünf Tagen in der Woche
den Kleinen eine Mahlzeit geben.
Den Eltern ist durch den Tsunami alles genommen worden,
und so sind sie wie auch wir froh und dankbar, dass
die Kinder wenigstens ein warmes Essen pro Tag erhalten.
Es wird auf offenem Feuer gekocht. Zuerst kauften wir
Feuerholz, die nötigen Töpfe, Teller, Tassen,
Messer, Löffel usw. Die Nahrungsmittel wie Reis,
gelbe Linsen, Mungadebohnen, Früchte und frisches
Gemüse werden in Abständen angeliefert. So
freuen sich die Mütter, dass sie für ihre
Kinder kochen können. Und die Kleinen bedanken
sich mit strahlenden Augen. Ab und zu malen sie etwas
für die Kinder in Deutschland. Und wir tauschen
Gruppen-Fotos aus. Die "weißen Kinder"
aus Deutschland werden im Kindergarten in Kahawa angestaunt,
und die "dunkelhäutigen Kinder" aus Sri
Lanka finden bewundernde Blicke und Worte bei unseren
westlichen Kindern.
Doch die Kinder wollen sogar noch mehr tun. Sie trennen
sich von ihren geliebten Teddybärchen und Plüschtierchen,
und wir bringen diese in die Kindergärten nach
Sri Lanka.
Und die Kinder drüben? Sie haben so etwas noch
nie gesehen. Teils ängstlich und doch neugierig
nehmen sie ganz vorsichtig ein solches Tierchen in ihre
Arme.
Der pädagogische Nutzen für die Kinder in
Deutschland: Sie lernen früh, dass es am "anderen
Ende der Welt" Kinder gibt, die nicht so gut versorgt
sind, wie sie selbst.
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