Was
ist das für ein Verein?
Wie und wo ist er aktiv?
Der Verein "Universal Society for Peace and
Love e.V." mit Sitz in 87477 Sulzberg-Moosbach/Allgäu
verfolgt seit der Gründung in 1985 ausschließlich
und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige
Zwecke, ist selbstlos tätig, finanziert sich
hauptsächlich aus Spenden, ist als gemeinnützig
anerkannt und kann Spendenbescheinigungen ausstellen.
Er setzt sich zusammen aus einer unbegrenzten Zahl
von Mitgliedern. Es gibt keine besonderen Eintrittsformalitäten
und keinen Vereinsbeitrag. Wer auf der Mitglieder-versammlung
anwesend ist oder sich dazugehörig fühlt,
der ist Mitglied.
Fest umrissen ist lediglich der Vorstand mit der Gründerin
und 1. Vorsitzenden Ursula Beier.
Er engagiert sich ausnahmslos in Sri Lanka, und zwar
- eingerechnet des Vorläufervereins - seit 1980.
Hierbei arbeitet er dort eng mit dem ebenfalls gemeinnützigen
Tochter-Verein "Universal Association for Peace
and Love (Guarantee) Limited zusammen.
Er fördert nicht einzelne Personen, sondern
die Gemeinschaft im Sinne "Hilfe zur Selbsthilfe"
überwiegend in ländlichen Räumen durch
Bau, Sanierung von ganzen Institutionen wie z. B.
Kinderheimen, Altenheimen, Schulen, Krankenstationen,
Begegnungsstätten in Dörfern, Ausbildungszentren.
Der Verein übernimmt die Materialkosten. Die
Einheimischen müssen dann selbst - oft unter
Anleitung von Fachkräften - "Hand anlegen".
Der Verein greift deren Wünsche, Initiativen,
Probleme auf und unterstützt sie. Der Verein
hat seit Beginn seiner Aktivitäten unzählige
Projekte verwirklicht.
Sein Hauptziel ist: "Guide the Child - Build
up the Village!"
Zu Deutsch: Begleitet die Kinder - Stärkt
die Dorfgemeinschaft.
Er finanziert und unterstützt viele Lehrer,
die in den Gemeinschaftshallen Unterricht erteilen.
Er initiiert und fördert medizinische Untersuchungen,
beteiligt sich an lebenswichtigen Operationen wie
z. B. "Loch im Herzen", das sehr oft in
Sri Lanka bei Kindern von Geburt an vorkommt.
Weitere Hilfsmittel: Verteilung von Brillen und Hörgeräten
Er finanziert einmal oder mehrmals pro Woche die
Ausgabe von Essen an ca. 2.000 Kindern in Schulen
und Kindergärten mit stark unterernährten
Kindern. (ca. 40 % der Kinder sind unterernährt!)
Er initiiert und organisiert "Almsgivings"
(Essensausgabe), von denen die Alten-, Behinderten
und Kinderheime leben müssen.
So können Sie z. B. aus besonderem Anlass wie
z. B. Geburtstag, Weihnachten, Silberhochzeit usw.
"Gäste einladen", in dem Sie zu einem
bestimmten Termin einem Kinderheim für ein Essen
einen von Ihnen bestimmbaren Betrag zur Verfügung
stellen. Pro Kind reichen 50 EUR-Cent zum Sattessen
aus.
Er vermittelt Patenschaften für bedürftige
Kinder und Studenten. Zur Zeit betreut der Verein
über 520 Patenschaften mit Paten aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz. Für 25 EUR pro
Monat kann ein Kind ernährt und eingekleidet
werden, die Schule besuchen (Busfahrt, Schulkleidung)
und Schullernmittel erhalten. Zwischen Patenkind und
Paten wird ein Briefkontakt vermittelt.
Er hat im Laufe der vielen Jahre eine Organisationsstruktur
aufgebaut mit dem Sozialarbeiter Lakshman Mahanama
( in Sri Lanka) - genannt Lucky. Dieser hat viele
hilfreiche ehrenamtlich mitarbeitende Helfer und Freunde
zur Seite.
Was geschah nach der Tsunami-Katastrophe?
Da die Projekte des Vereins im Inneren des Landes
von der Flutwelle nicht betroffen gewesen sind, hat
er sich umgehend bei den Flüchtlingen durch Sofort-Hilfe-Aktionen
eingesetzt. Die Menschen waren in Kirchen, Tempeln,
Moscheen, Schulen und andere öffentliche Gebäude
geflohen. Mit gespendeten Tsunami-Geldern aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz wurde den Obdachlosen
geholfen.
Der Verein beteiligte sich an vielen Stellen an der
West- und Ostküste an der sofortigen Aufbau-Hilfe
durch Renovierungsarbeiten an noch teilweise erhaltenen
Häusern.
Mit einheimischen hilfsbereiten Gruppierungen baut
er in Gemeinsamkeit mit vielen Menschen
Dörfer für die Tsunami-Betroffenen wieder
auf.
Auch Kindergärten und Gemeinschaftshallen gehören
dazu.
Er ist seinem Motto treu geblieben und leistete nach
wie vor "Hilfe zur Selbsthilfe". Er beteiligte
sich am sofortigen Wiederaufbau von Schulen und kaufte
viele der weggeschwemmten Möbel, Computer, Telefonanlagen
usw. Er ersetzte die verlorengegangenen Bücher
und Stahlschränke.
Wichtig war, dass die Kinder so rasch wie möglich
- wenn auch in Zelten und Notunterkünften - wieder
zur Schule gehen konnten.
Die Männer und Frauen aus den Dörfern,
in denen unsere sozialen Projekte seit Jahren laufen,
halfen und helfen bereitwillig und kostenlos den Flutopfern.
Die Saat ist aufgegangen.
Die Spendenbereitschaft und Anteilnahme aus Deutschland,
Schweiz, Österreich wie auch aus der Bevölkerung
Sri Lankas ist überwältigend.
Die Lektion, die die Menschen jetzt gelernt haben
(lernen dürfen), ist, dass eine solche
Flutkatastrophe nicht nach Rasse, Hautfarbe, Reichtum,
Religion... unterscheidet, sondern alle gleichermaßen
erfasst worden sind. Das gibt allen die Chance, zukünftig
in Harmonie miteinander zu leben, unabhängig
von vergangenen Differenzen.
Das alles macht Hoffnung auf bessere
Zeiten.